Doch ein Fest für EUropa?

Nach 200 Jahren ist der Wiener Kongress reif für eine Image-Korrektur. Er könnte Stoff liefern für einen nüchternen Gründungsmythos eines mühsam zusammengefügten Europas.

Es gibt keine attraktive Erzählung über ein vereintes Europa. Ein lüsterner Stier, der eine phönizische Prinzessin vergewaltigt oder ein Wirtschaftsverband, der sich um den gemeinsamen Abbau von Kohle und Stahl zusammenfindet, laden nicht dazu ein, Gefühle für diesen „asiatischen Wurmfortsatz“ zu entwickeln. Das ist sicher nicht das einzige Problem der EU, aber es ist gewiss nicht unwichtig, wenn man bedenkt, wie ernst allerorten über Herkunft und Zugehörigkeit geredet wird und was Nationalisten damit anstellen.

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der aktuellen Printausgabe. Zur Abo-Bestellung

 

Hinweis: Im Rahmen der BUCH WIEN liest Hazel Rosenstrauch, aktuelle Preisträgerin des Österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik, am 20. November um 19 Uhr in der Buchhandlung Orlando aus ihrem jüngst erschienenen Buch Karl Huß, der empfindliche Henker. Eine böhmische Miniatur.

Schreiben Sie einen Kommentar



-->