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	<title>Comments on: Eine wirklich wirkliche Rolex</title>
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		<title>By: amruthgen</title>
		<link>http://www.recherche-online.net/richard_rorty.html/comment-page-1#comment-40</link>
		<dc:creator>amruthgen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 00:21:31 +0000</pubDate>
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		<description>Ansätze pragmatisches &#039;philosophieren&#039; unter Profis philosophiefähig zu machen, dürften solange wenig Echo haben können, solange Theorien Vorrang haben. Beklagen DIEPhilosophen doch, dass auch Rorty nicht gewusst habe, wie sein Diskurs gehen soll. Auf das Eigentümliche eines pragmatischen &#039;philosophieren&#039;, dass Ergebnisse beim &#039;handeln&#039; entstehen und durch &#039;handeln&#039; wieder verworfen werden, dürften sich Theoretiker bzw. Aprioriker nicht einlassen können. Sie möchten Ergebnisse immer noch theoretisch finden und begründen. 

amruthgen
http://richardrorty.net</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ansätze pragmatisches &#8216;philosophieren&#8217; unter Profis philosophiefähig zu machen, dürften solange wenig Echo haben können, solange Theorien Vorrang haben. Beklagen DIEPhilosophen doch, dass auch Rorty nicht gewusst habe, wie sein Diskurs gehen soll. Auf das Eigentümliche eines pragmatischen &#8216;philosophieren&#8217;, dass Ergebnisse beim &#8216;handeln&#8217; entstehen und durch &#8216;handeln&#8217; wieder verworfen werden, dürften sich Theoretiker bzw. Aprioriker nicht einlassen können. Sie möchten Ergebnisse immer noch theoretisch finden und begründen. </p>
<p>amruthgen<br />
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		<title>By: MartinWeimer</title>
		<link>http://www.recherche-online.net/richard_rorty.html/comment-page-1#comment-38</link>
		<dc:creator>MartinWeimer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 08:50:58 +0000</pubDate>
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		<description>1) &quot;&#039;Die ontologische Frage nach der Existenz Gottes sollten wir … durch die Frage nach der kulturellen Erwünschtheit des Redens über Gott ersetzen.&#039; Wirklich? Sollten wir alle über Gott reden, wenn uns das zu besseren Menschen macht?&quot; 
Rorty hat doch nie, zumindest nicht mit diesem Zitat, gesagt, dass wir alle über Gott reden sollen, sofern es uns zu besseren Menschen macht. Er hat lediglich gesagt, dass wir nicht mehr darüber streiten sollten, ob er existiert oder nicht, sondern darüber, ob die Gotteshypothese eine sinnvolle Funktion erfüllt oder nicht (Rorty selbst übrigens würde wohl verneinen...). Wenn wir beschließen sollten, dass das Reden über Gott sinnvoll und damit erwünscht ist, ist noch lange nicht geklärt, dass es 1. alle tun müssen, 2. immer, auch in Zukunft, so sein wird und 3. nicht auch andere Möglichkeiten geben könnte, die noch besser sind, die also den Gewinn, den wir durch das reden über Gott einfahren, vergrößern und vielleicht die negativen Aspekte der Rede über Gott los wird.

2) &quot;Ist also Wissenschaft nur eine Form der Poesie? Diese These hat eine gewisse Eleganz, aber während das Sprachspiel der griechischen Mythologie oder der Romantik ein ebenso geeignetes Werkzeug zur Darstellung und Veränderung innerer Zustände ist wie das psychologische und psychoanalytische Vokabular unserer Tage, muss man gleichzeitig zugeben, dass wir heute qualitativ bessere Informationen über ferne Galaxien, Bakterien und die Beschaffenheit der Materie haben als vor hundert Jahren, und dass dieses naturwissenschaftliche Wissen rapide wächst. Wir haben eine bessere Idee von den Mechanismen des Universums als babylonische Astronomen oder indianische Priester; wir benutzen nicht nur andere Metaphern: Wir zeichnen nützlichere Landkarten unserer Wissensgebiete. Hier scheint Rorty letztendlich in dieselbe Falle zu tappen, in der er seine philosophischen Kollegen sieht: Er schafft es nicht, sein eigenes Vokabular zu transzendieren, den Bannkreis seiner Theorie zu brechen und wird dadurch zum weniger starken Dichter.&quot;
Kritik ist mir unverständlich.Nichts vom erwähnten Fortschritt hätte Rorty geleugnet und das braucht er auch gar nicht. Ganz ohne sein &quot;Vokabular zu transezndieren&quot;, passt der Fortschritt in seine Theorie. Im Buch &quot;Hoffnung statt Erkenntnis&quot; schreibt, wie ein Anti-Essentialist (wie er einer war) sich Wissen vorstellen kann: Die Vergrößerung unseres Wissens bedeutet, dass wir die Dinge in immer mehr, immer größere Zusammenhänge setzen können, immer zahlreichere Verbindungen zu anderen Dingen herstellen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1) &#8220;&#8216;Die ontologische Frage nach der Existenz Gottes sollten wir … durch die Frage nach der kulturellen Erwünschtheit des Redens über Gott ersetzen.&#8217; Wirklich? Sollten wir alle über Gott reden, wenn uns das zu besseren Menschen macht?&#8221;<br />
Rorty hat doch nie, zumindest nicht mit diesem Zitat, gesagt, dass wir alle über Gott reden sollen, sofern es uns zu besseren Menschen macht. Er hat lediglich gesagt, dass wir nicht mehr darüber streiten sollten, ob er existiert oder nicht, sondern darüber, ob die Gotteshypothese eine sinnvolle Funktion erfüllt oder nicht (Rorty selbst übrigens würde wohl verneinen&#8230;). Wenn wir beschließen sollten, dass das Reden über Gott sinnvoll und damit erwünscht ist, ist noch lange nicht geklärt, dass es 1. alle tun müssen, 2. immer, auch in Zukunft, so sein wird und 3. nicht auch andere Möglichkeiten geben könnte, die noch besser sind, die also den Gewinn, den wir durch das reden über Gott einfahren, vergrößern und vielleicht die negativen Aspekte der Rede über Gott los wird.</p>
<p>2) &#8220;Ist also Wissenschaft nur eine Form der Poesie? Diese These hat eine gewisse Eleganz, aber während das Sprachspiel der griechischen Mythologie oder der Romantik ein ebenso geeignetes Werkzeug zur Darstellung und Veränderung innerer Zustände ist wie das psychologische und psychoanalytische Vokabular unserer Tage, muss man gleichzeitig zugeben, dass wir heute qualitativ bessere Informationen über ferne Galaxien, Bakterien und die Beschaffenheit der Materie haben als vor hundert Jahren, und dass dieses naturwissenschaftliche Wissen rapide wächst. Wir haben eine bessere Idee von den Mechanismen des Universums als babylonische Astronomen oder indianische Priester; wir benutzen nicht nur andere Metaphern: Wir zeichnen nützlichere Landkarten unserer Wissensgebiete. Hier scheint Rorty letztendlich in dieselbe Falle zu tappen, in der er seine philosophischen Kollegen sieht: Er schafft es nicht, sein eigenes Vokabular zu transzendieren, den Bannkreis seiner Theorie zu brechen und wird dadurch zum weniger starken Dichter.&#8221;<br />
Kritik ist mir unverständlich.Nichts vom erwähnten Fortschritt hätte Rorty geleugnet und das braucht er auch gar nicht. Ganz ohne sein &#8220;Vokabular zu transezndieren&#8221;, passt der Fortschritt in seine Theorie. Im Buch &#8220;Hoffnung statt Erkenntnis&#8221; schreibt, wie ein Anti-Essentialist (wie er einer war) sich Wissen vorstellen kann: Die Vergrößerung unseres Wissens bedeutet, dass wir die Dinge in immer mehr, immer größere Zusammenhänge setzen können, immer zahlreichere Verbindungen zu anderen Dingen herstellen können.</p>
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		<title>By: Olkhon</title>
		<link>http://www.recherche-online.net/richard_rorty.html/comment-page-1#comment-30</link>
		<dc:creator>Olkhon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 11:08:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das Ganze bleibt aber weiterhin als Poesie, nichts anderes als ein Glasperlenspiel, wenn man nicht aus eigenen Erfahrungen schöpft.
Um Erkenntnis voranzutreiben, kann man sich nur auf seine eigene Erfahrung stützen. Die Erfahrung ist (abgesehen von den reflektiven Spielereien des ratio) auf der Wahrnehmung basiert. Also, raus gehen und den Mut haben sich dem Leben auszusetzen, Mut haben zu erfahren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ganze bleibt aber weiterhin als Poesie, nichts anderes als ein Glasperlenspiel, wenn man nicht aus eigenen Erfahrungen schöpft.<br />
Um Erkenntnis voranzutreiben, kann man sich nur auf seine eigene Erfahrung stützen. Die Erfahrung ist (abgesehen von den reflektiven Spielereien des ratio) auf der Wahrnehmung basiert. Also, raus gehen und den Mut haben sich dem Leben auszusetzen, Mut haben zu erfahren.</p>
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		<title>By: kurz notiert &#171; Raumzeit</title>
		<link>http://www.recherche-online.net/richard_rorty.html/comment-page-1#comment-29</link>
		<dc:creator>kurz notiert &#171; Raumzeit</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 20:58:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eine wirklich wirkliche Rolex: Philipp Blom über Richard Rorty [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eine wirklich wirkliche Rolex: Philipp Blom über Richard Rorty [...]</p>
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