Nach 200 Jahren ist der Wiener Kongress reif für eine Image-Korrektur.
Er könnte Stoff liefern für einen nüchternen Gründungsmythos eines mühsam zusammengefügten Europas.
Mit Beiträgen von Hazel Rosenstrauch, Eva Illouz, Walter Schübler, Felix Philipp Ingold, Andreas Huyssen, Gerrit Bartels, Josef Mitterer, Frank Hartmann, Helga Nowotny, Rüdiger Görner, Bernhard Waldenfels
In der vorigen Ausgabe von Recherche erschien an dieser Stelle ein Kommentar von Walter Schübler, der die Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, Johanna Rachinger, und die Auswirkung ihrer Führung auf die wissenschaftliche Arbeit an dieser Institution scharf kritisierte. Als Reaktion darauf erreichte uns nachstehender Beitrag zur Forschungstätigkeit an der Österreichischen Nationalbibliothek.
Autor: Bernhard Fetz, Andreas Fingernagel und Bernhard Palme